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Ergonomische Bürostühle – auch auf guten Stühlen kann man falsch sitzen

 

Jeder der im Büro tätig ist, weiß mittlerweile wie wichtig ein guter Schreibtischstuhl, aber auch eine gute Haltung ist. Mit einem entsprechend ergonomischen Stuhl wird nicht nur bequemes Sitzen ermöglicht, sondern vorallem der Rücken unterstützt.

Ist der Bürostuhl nicht hundertprozentig korrekt eingestellt und die Haltung falsch, kommt es schnell zu gesundheitlichen Probleme, wobei hier der Rücken besonders in Mitleidenschaft gezogen wird. Gesundheitliche Probleme die eine falsche Haltung hervorrufen kann, äußern sich vorallem in

  • Wirbelsäulenschäden
  • Bandscheibenproblemen
  • Verspannungen im Schulterbereich sowie
  • Nacken- und Kopfschmerzen

Nicht zuletzt werden deshalb immer mehr Arbeitnehmer krankgeschrieben und fallen im schlimmsten Fall lange Zeit aus. Viele Firmen schulen heutzutage ihre Mitarbeiter in Ergonomie um solche Gesundheitsschäden vorzubeugen oder bieten sogar spezielle Gymnastikkurse an.

Man sollte stets darauf achten, möglichst aufrecht zu sitzen und die gesamte Sitzfläche einzunehmen (also nicht auf der Kante sitzen). Natürlich ist dies nicht immer leicht beziehungsweise gerät schnell in Vergessenheit wenn man gestresst ist, aber man sollte wenigstens ab und an seine Sitzhaltung kontrollieren, denn wer dauerhaft falsch sitzt, dem nützt auch ein ergonomisch geformter Schreibtischstuhl wenig.

Eine der häufigsten Fehlhaltungen ist der Rundrücken, auch C-Rücken genannt: Dies bedeutet, dass sich der Stand der Wirbel dort verändert, wo sie am sensibelsten sind. Man sitzt nicht mehr aufrecht sondern “sinkt” mehr und mehr in sich zusammen.

Dies hat zur Folge, dass sich der Druck auf die Bandscheiben erhöht, der Magen wird eingedrückt und die Verdauung beeinträchtigt und aufgrund der andauernden “Zwangshaltung” kommt es zu Verspannungen. Nicht zu vergessen dass oftmals auch Nerven abgeklemmt werden und man Taubheitsgefühle in den Extremitäten bekommt. Lässt man eine gute Haltung im Büro außer Acht, ist es wichtig, wenigstens nach Feierabend für einen entsprechenden Ausgleich zum Beispiel durch Sport zu achten.